Künstlersozialabgabe steigt 2014 auf 5,2%

Selbständige Künstler, Publizisten, Schriftsteller und Journalisten sind regelmäßig in der Künstlersozialversicherung renten-, kranken-, und pflegversichert. Der Begriff des „Künstlers“ ist dabei nicht absolut festgelegt, hierzu zählen z.B. auch Maskenbildner und Grafiker, Designer, Werbefotografen, Stylisten und Visagisten. Versicherungspflichtig sind Einzelunternehmer, Freiberufler oder Gesellschafter einer GbR, die im Zusammenhang mit der künstlerischen oder publizistischen nicht mehr als einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen.

Finanziert wird die Versicherung u.a. durch die Künstlersozialabgabe, die von den auftragerteilenden Unternehmen abgeführt wird. Abgabepflichtig sind Unternehmen, die typischerweise künstlerische oder publizistische Leistungen verwerten, wie z. B. Theater, Werbeagenturen, Verlage, aber auch alle anderen Unternehmer, die nicht nur gelegentlich Aufträge für Werbung Öffentlichkeitsarbeit, Anzeigen, Kataloge, Prospekte, Layouts oder für Produkt- bzw. Webdesign vergeben.

Die abgabepflichtigen Unternehmen haben bis zum 31. März des Folgejahres die an selbständige Künstler, Publizisten usw. gezahlten Entgelte, Honorare oder Vergütungen der Künstlersozialkasse zu melden.

Es ist darauf hinzuweisen, dass der Abgabesatz für ab dem 1. Januar 2014 gezahlte Entgelte von bisher 4,1% auf 5,2% angehoben wird.